Über die Künstlerin

Saskia Bischof

Ich male über das, was uns bewegt – und oft keine Worte findet.

Für wen genau ist die Kunst gedacht?

Für Menschen, die spüren, dass da noch mehr von ihnen ist.

Die viel getragen, funktioniert und Erwartungen erfüllt haben – und irgendwann anfangen, sich zu fragen, was eigentlich wirklich zu ihnen gehört.

Für Menschen, die sich selbst wieder näherkommen möchten. Die alte Rollen hinterfragen, wachsen, loslassen und den Mut entwickeln, ihr Leben mehr nach dem auszurichten, was sich für sie richtig anfühlt.

Genau davon erzählen auch meine Werke. Von inneren Prozessen, für die wir oft keine Worte haben. Von Veränderung, vom Festhalten und Loslassen, von Wurzeln, Sehnsucht und dem Vertrauen in den eigenen Weg.

Meine Kunst soll dich nicht einfach nur berühren. Sie soll dich an etwas erinnern, das längst in dir ist.

Gedanken hinter meiner Kunst

Alle zwei Wochen nehme ich dich ein Stück näher mit in meine Kunst.

Ich teile mit dir die Gedanken und Geschichten hinter meinen Leinwänden, Einblicke in meinen Malprozess und das, was mich gerade beschäftigt und inspiriert.

Außerdem erfährst du zuerst von neuen Werken, Ausstellungen und Workshops – bevor ich sie öffentlich teile.

Für alle, die nicht nur meine Kunst sehen, sondern auch fühlen möchten, was dahintersteckt.

„Meine Kunst entsteht dort, wo wir aufhören zu funktionieren und anfangen, wieder zu fühlen.“

Meine Kunst beginnt mit einem Gefühl.

Meine Werke entstehen selten aus einer fertigen Idee. Meist beginnt es mit etwas, das mich beschäftigt – einem Gedanken, einer Veränderung, einer Sehnsucht oder einem Gefühl, für das ich noch keine richtigen Worte habe.

Beim Malen versuche ich nicht, dieses Gefühl möglichst schön darzustellen. Ich lasse Schichten entstehen, übermale, verwerfe, lasse Spuren stehen und folge dem, was sich während des Prozesses entwickelt.

Oft verstehe ich selbst erst später, was ein Werk eigentlich erzählen wollte.

Vielleicht entstehen deshalb Leinwände über das Loslassen, über unsere Wurzeln, über Sehnsucht, Vertrauen oder darüber, wieder mehr auf die eigene innere Stimme zu hören.

Ich male nicht, um Antworten zu geben. Ich male, um sichtbar zu machen, was wir oft längst in uns tragen.

Ein junges Mädchen sitzt in einem modernen, offenen Stuhl im Freien vor einem abstrakten Gemälde mit der Aufschrift 'Seele's Desire'. Sie trägt ein ärmelloses Oberteil, Jeans und keine Schuhe. Sie schaut nach rechts, die Haare sind lockig.

„Ich male über das, was uns bewegt, lange bevor wir die richtigen Worte dafür finden.“

Meine künstlerische Handschrift

Ich male auf roher Baumwolle und arbeite mit Acryl, Pastell- und Ölkreide. Dabei entstehen Schichten, die sich überlagern, wieder verschwinden und an anderen Stellen bewusst sichtbar bleiben.

Meine Arbeiten dürfen unperfekt, roh und voller Spuren sein. Kräftige Gesten treffen auf feine Linien, gedeckte Töne auf unerwartete Farbe. Manches entsteht intuitiv, anderes wird immer wieder überarbeitet, bis sich das Werk für mich richtig anfühlt.

Ich mag es, wenn eine Leinwand aus der Entfernung als Ganzes wirkt – und man aus der Nähe immer wieder etwas entdeckt, das vorher nicht sichtbar war: eine Linie, ein Wort, eine alte Farbschicht oder eine Spur des Entstehungsprozesses.

Denn genau diese Spuren machen für mich ein Werk lebendig.

Hände, die mit schwarzen, verschmierten Fingerfarbe bedeckt sind.

„Ich glaube, dass Kunst uns an das erinnern kann, was wir im Alltag viel zu oft überhören: uns selbst.“

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